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Spargel (Asparagus officinalis)

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am: 15. Mai 2017
Viel beschwärmtes Hauptgericht, früher ein sogenanntes Kaisergemüse, genossen mit bester Schinkenbeilage.

Der unterirdisch gereifte Schneeweißling (unser in Darmstadt bekanntestes „Modell”) ist eines der beliebtesten, saisonal begehrten Sproß- und Luxusgemüse in Deutschland: Frisch gestochen muss er sein (bis zum definitiven deutschen Saisonende am 24.06.) und an der Schnittstelle noch feucht (unverkennbares Frischemerkmal).

Es gibt die unterschiedlichsten Garmethoden. Am weitverbreittesten ist wohl die im Bündelstehende.

Im Gegensatz zum weißen oder violetten „Bleichspargel” wächst Grünspargel über der Erde, ist also bei der Ernte nicht mit Boden bedeckt. Daher genießt er das Sonnenlicht und wird schließlich grün (Chlorophyll). Von den Inhaltsstoffen her übertrifft er den weißen Spargel. Durch das Chlorophyll enthält er nämlich mehr Vitamin C und Karotin. Grünspargel hat einen etwas anderen Geschmack (etwas herzhafter) und muss fast nicht geschält werden (nur ganz unten). Zudem ist die Kochzeit beim grünen Spargel deutlich kürzer. Bekannt ist der Grünspargel eher in Spanien und Italien, wo er als Delikatesse zubereitet wird.

Auch aus Spanien, nämlich aus Andalusien kommt der „wilde” grüne Spargel, der relativ selten, dafür aber umso intensiver schmeckend daherkommt.

Ursprünglich wurde der Spargel „handgreiflich” verzehrt, d.h. mit den Fingern senkrecht, also gekonnt von oben in den Mund, natürlich bebuttert oder mit Hollandaise veredelt. Heute darf man ihn allerdings auch mit Messer und Gabel verzehren – guten Appetit!

Aktionswoche Spargel vom 21. bis 25. Mai
Geschmackskurs „Spargel” am 22.05.2007 um 17.00 Uhr
Anmeldung: (0 61 51) 4 02-42 01
Kostenbeitrag: 25,00 €